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Die Corona-Krise birgt Gefahren, insbesondere für Frauen, Kinder und Jugendliche. Weiterhin muss gelten: Hinschauen statt wegschauen!

„Daheimbleiben! – Soziale Kontakte meiden!“ – so lautet das Gebot der Stunde. Nach wie vor ist die Eindämmung der Corona-Infektionen wichtig, und die Zahlen lassen erste kleine Erfolge im Kampf gegen COVID-19 erahnen. „Wir sehen mit der anhaltenden Ausgangsbeschränkung auch wachsende Risiken, wenn Paare und Familien mit Kindern auf sich gestellt und quasi isoliert leben“, unterstreichen Sabrina Göpfert und Stefanie Eisenhuth, Expertinnen für Präventionsfragen beim Caritasverband für die Diözese Würzburg. „Nicht jedem gelingt es, mit den auferlegten Einschränkungen gut umzugehen“, wissen Göpfert und Eisenhuth und befürchten, dass in schwierigen Zeiten gewaltsame Übergriffe, insbesondere auf Frauen, und der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen zunehmen werden. Eisenhuth: „Wo Familien, die auch vor der Corona-Krise Schwierigkeiten im guten Miteinander hatten, noch enger zusammenrücken müssen, werden sich nun bestimmte destruktive Verhaltensmuster unter Umständen verstärken.“ Der Hinweis auf Notrufnummern sei ein Zeichen, dass die Sorgen und Nöte der Betroffenen auch weiterhin beachtet und bearbeitet werden, so Göpfert. Im akuten Notfall helfe auch der Notruf der Polizei unter 110. (Sebastian Schoknecht, Würzburg)

Wichtige Rufnummern und Email-Adressen:

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 08000 116 016 https://www.hilfetelefon.de/

Hilfetelefon sexueller Missbrauch 0800 22 55 530 https://www.anrufen-hilft.de/

Kinder- und Jugendtelefon 116 111 https://www.nummergegenkummer.de/kinder-und-jugendtelefon.html

Ökumenische Telefonseelsorge 0800 11 10 111 0800 11 10 222 https://www.telefonseelsorge.de/

Sucht- und Drogenhotline 01805 31 30 31 https://www.sucht-und-drogen-hotline.de/

Opfer-Telefon Weißer Ring 116 006 https://weisser-ring.de/hilfe-fuer-opfer/opfer-telefon

SEFRA - Notruf & Beratung für Frauen. Aschaffenburg 06021 24728 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

AWO-Frauenhaus Aschaffenburg 06021 2 44 55

Nutzen Sie die Zeit, die Sie während der Corona-Krise zu Hause mit Ihren Kindern verbringen. Tun Sie etwas Neues und telefonieren Sie mit uns wegen Ihrer Kinder!

Im Rahmen der Forschungsstudie „Kinderglück“ führen wir telefonische anonyme Befragungen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch, deren Eltern eine Glücksspielsucht entwickelt haben. Als Dankeschön erhalten die Teilnehmenden einen 25 € Gutschein von AMAZON!  

WARUM? Ziel der Studie ist es herauszufinden, was Kinder, die in glücksspielsuchtbelasteten Familien aufwachsen, benötigen und wie die Familien – und vor allem die Kinder - unterstützt werden können 

WER? Jugendliche und junge Erwachsene (15 – 27 Jahre), deren Eltern glücksspielsüchtig sind/waren 

WIE? Telefonische Befragungen (max. 60 Minuten)

WAS? Fragen zu der aktuellen Lebenssituation, der Familie, dem Umgang mit schwierigen Situationen, persönlichen Stärken, möglichem eigenen Spielverhalten und Hilfsangeboten

WANN? Bis Juli 2020 • ANONYM! Alle Daten werden geschützt, unterliegen der Schweigepflicht und werden nur zu Forschungszwecken anonym verarbeitet. Interesse? Schreibt uns unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Für weitere Informationen: Prof. Dr. Michael Klein, mikle(at)katho-nrw.de Laura Fischer, l.fischer(at)katho-nrw.de

Das Projekt „Kinderglück“ wird am Deutschen Institut für Sucht- und Präventionsforschung unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Klein durchgeführt und ist von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung des Land Berlin in Auftrag gegeben.

Bitte machen Sie diese Information der Psychosozialen Beratungsstelle für Flüchtlinge der Uni Frankfurt bei Asylsuchenden in Ihrem Umfeld bekannt.

Für viele Geflüchtete sind die jüngsten Entwicklungen um das Corona-Virus von großer Belastung. Der Zugang zu objektiven Informationen ist erschwert, in den Unterkünften herrschen ungünstige Voraussetzungen zur Umsetzung von Quarantäne und es besteht bereits im Vorfeld eine Vielzahl psychischer Belastungsfaktoren. Wir möchten in Form einer telefonischen Beratung einen ersten unterstützenden Schritt unternehmen. Dabei sollen Informationen zu den aktuellen Auflagen, Ansteckungsvorbeugung und Hinweise zur Strukturierung des Alltags weitergegeben werden. Aktuell werden wir die Beratung auf Paschto, Farsi/Dari, Englisch sowie auf Arabisch anbieten können. Die Beratung wird im Regelfall über einen Rückruf erfolgen. Hier finden Sie die Information für Klient*innen auf den jeweiligen Sprachen:

Zur Eindämmung der Verbreitung von Corona (COVID-19) soll man sich derzeit von anderen konsequent fern halten und zu Hause bleiben. Dies kann jedoch zu vermehrtem Grübeln, Einsamkeitsgefühlen oder auch Ängsten führen. Die telefonische Sprechstunde soll Betroffenen die Möglichkeit bieten, Lösungen zu finden und besser mit der Situation umgehen zu können. Wir sind unter der folgenden Nummer zu erreichen. Sollten wir nicht erreichbar sein, hinterlassen Sie bitte uns eine kurze Nachricht mit Ihrem Anliegen: 069/798-25366

English: People in Germany react differently to the spreading of the corona virus (COVID-19) and the measures to contain the epidemic. Some people may suffer from rumination and feelings of loneliness due to isolation. The telephone consultation is supposed to offer a possibility of finding solutions and how to cope with this situation. You can contact us via the following number. If we’re not available please leave a message with your request: 069/798-25366

Arabisch, Paschtu und Farsi anbei als Bild.

Steine mit einer aufgemalten 13 haben die Mitarbeiterinnen des Miltenberger Jugendzentrums ThirTeen im Stadtgebiet verteilt. Die Caritas-Beschäftigten rufen dazu auf, mit diesen steinernen Fundstücken kreativ umzugehen.

Franziska Frankenberger und Corinna Fuchs wollen mit ihrer Idee einen Beitrag leisten, damit nach der krisenbedingten Schließung des Jugendzentrums in der Kreisstadt dennoch weitere Aktivitäten angeboten werden können. Denn sie rufen zum kreativen Umgang mit den Steinen auf. So fragt Franziska Frankenberger: "13? Was soll das sein? Es steht für Jugendzentrum ThirTeen. Ihr entdeckt die 13 auf dem Weg zur Arbeit oder beim Spaziergang. Macht ein Foto von Euch und einem der Steine!“ Und Corinna Fuchs fordert alle potenziellen Besucher des Jugendzentrums auf: „Am besten schmeißt ihr euch in eine schöne Pose und fotografiert so, dass man erkennt, wo ihr den Stein gefunden habt. Sendet uns das Foto per Mail oder über Instagram und setzt den Hashtag #13 dazu. Also, Augen auf, wenn ihr unterwegs seid!“

Die Caritas-Mitarbeiterinnen freuen sich auf möglichst viele Fotos. Die kreativste Einsendung erhält einen Preis, Einsendeschluss ist der 15.05.2020. Die Emailadresse lautet Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, bei Instagram ist die Adresse: jugendzentrum.miltenberg

Bild: Einer der Steine, die vom Miltenberger Jugendzentrum im Stadtgebiet verteilt werden Foto: Caritas MIL

Persönliche Beratungsgespräche sind derzeit nicht möglich, wir beraten aber gerne per Telefon. Unsere Beraterinnen und Berater befinden sich derzeit großteils in Homeoffice. Sie rufen gerne zurück, allerdings selbstverständlich mit unterdrückter Nummer, da ihre Privatanschlüsse nicht öffentlich werden dürfen.

Falls Sie einen Beratungskontakt wünschen, stellen Sie bitte unbedingt sicher, dass Ihr Telefon unterdrückte Nummern nicht ablehnt! Wir erleben es derzeit immer wieder, dass aus diesem Grund kein Kontakt zustande kommt oder dies extrem erschwert wird. Hinterlassen Sie sicherheitshalber immer auch Ihre Email-Adresse bei der Anmeldung, damit wir Sie ggf. über diese erreichen können.

Die Teams des Jugendzentrums ThirTeen in Miltenberg und des Jugendtreffs Mars in Kleinheubach haben sich wieder etwas überlegt, um die aktuelle Krisenzeit besser mit Sinnvollem ausfüllen zu können: Sie bieten Bastelboxen an, mit denen Kinder ihre Eltern am Mutter- bzw. Vatertag überraschen können.

Wie alle ähnlichen Einrichtungen sind auch die beiden von der Caritas geleiteten Jugendeinrichtungen derzeit geschlossen. Franziska Frankenberger und ihre Kolleginnen überlegen sich daher Angebote, die außerhalb der Jugendtreffs durchzuführen sind. Die Caritas-Mitarbeiterin meint dazu: „Eltern geben viel für ihre Kinder - und in der jetzigen Situation auch noch unter erschwerten Bedingungen. Da ist es Zeit, um an Muttertag und Vatertag ein kleines Dankeschön zu überreichen.“ Dafür können sich die Kinder und Jugendlichen im Miltenberger Jugendzentrum kleine Bastel-Baukästen abholen. 

Die Muttertags- und Vatertags-Bastelsets werden von Dienstag, 5. bis Freitag, 8. Mai jeweils zwischen 15 und 17 Uhr am Jugendzentrum Miltenberg, Mainstraße 13 ausgegeben, die Vatertagsboxen auch vom 12. bis zum 15. Mai, wiederum zwischen 15 und 17 Uhr. Auch Kinder und Jugendliche aus Kleinheubach sind dazu herzlich eingeladen. Die Bastelboxen werden kostenlos abgegeben solange der Vorrat reicht. Abstandsregeln und Hygienestandards können problemlos eingehalten werden, da eine kontaktlose Mitnahme gewährleistet ist.

Bild: Das humorvolle Logo der Muttertagsaktion der Jugendtreffs Miltenberg und Kleinheubach Foto: Frankenberger/Caritas MIL

Auch im Kreis Miltenberg leiden viele Menschen unter den Ausgangsbeschränkungen oder sind in ihrer materiellen Sicherheit bedroht. Ihnen bietet der Caritasverband in vielfacher Weise Hilfe und Unterstützung an. Die nun nötigen zusätzlichen Leistungen zwingen den Wohlfahrtsverband aber zu einer außergewöhnlichen Maßnahme: „Damit wir im Landkreis Miltenberg weiterhin ausreichend arbeiten können, sind wir auf Solidaritätsspenden angewiesen“, zu diesem Fazit kommt Caritas-Geschäftsführer Heinrich Almritter. Mit einem Spendenaufruf unter dem Titel „Solidarität MIL“ wendet sich die Caritas daher an die Bevölkerung.

Der Grad der psychischen und wirtschaftlichen Betroffenheit ist zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen sehr unterschiedlich. Aber auch Menschen, die wir normalerweise als gut situiert wahrnehmen, können durch die Schließung ihres eigenen Geschäftes, ihrer Gaststätte oder ihres Dienstleistungsbetriebes ganz schnell an die Belastungsgrenzen kommen, wenn Darlehen nicht mehr bedient, Mieten nicht mehr bezahlt werden können. Andere, die mit einem regulären Arbeitsverhältnis bisher als recht gut über die Runden kamen, fallen nun in Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit. Noch viel schlimmer sind jene dran, die vorher schon nicht viel hatten, die keine Rücklagen bilden konnten, denen z.B. Zuverdienstmöglichkeiten in Minijobs oder Unterstützungssysteme wegbrechen. Für viele von ihnen steht nun auch die Caritas bereit, um helfend tätig zu werden.

Gerade in Krisen steigen aber nicht nur die finanziellen, sondern auch die psychischen Probleme, wie die Beratungstelefone der Krisendienste und der Telefonseelsorge sehr eindrücklich berichten. Die Caritas hält daher auch in der aktuellen Krisenzeit ihr Beratungsangebot aufrecht, wenn dies auch fast nur noch telefonisch geschehen kann. Mit der Schuldner- und Insolvenzberatung reagiert sie auf die zunehmende Verschuldung der Privathaushalte, die Erziehungs- oder Suchtberatung stehen mit psychologischer Hilfe zur Verfügung, während die Flüchtlings- und Integrationsberatung auch in Coronazeiten geflohenen Menschen zur Seite steht. Neben weiteren Beratungs- und Hilfsangeboten ist besonders die Allgemeine Sozialberatung zu nenne, die z.T. auch materiell durch Lebensmittelgutscheine oder kleine Geldbeträge unterstützen kann. Dies alles geschieht parallel zu den Aktivitäten der MartinsLäden, die in Miltenberg und Erlenbach Lebensmittel an finanziell schlecht gestellte Familien abgeben. In diesen Projekten wirken Kirchengemeinden, Caritas und die Sparkasse Miltenberg/Obernburg gemeinsam, um den zunehmenden Bedarf zu decken.

Eine ganz direkt auf die psychische Situation vereinzelter Menschen reagierendes Angebot hat der Fachdienst Gemeindecaritas zusammen mit der Pfarreiengemeinschaft St. Martin Miltenberg-Bürgstadt aus der Taufe gehoben: Das Babbelfon ermöglicht, bei Einsamkeit einen Gesprächspartner zu finden und sich für eine halbe Stunde die Sorgen von der Seele reden zu können. Zudem bietet der Caritas-Familienstützpunkt sein Kummertelefon an, das sich speziell an Familien mit besonderen Belastungen während der Corona-Krise wendet.

Da derzeit vermehrt Menschen in soziale, psychische und finanzielle Probleme geraten, reichen die Mittel der Caritas zur zusätzlichen Unterstützung dieser Menschen nicht mehr aus. Der Wohlfahrtsverband sieht sich daher gezwungen, die Bevölkerung um Mithilfe zu bitten. Unter dem Stichwort „Solidarität MIL“ sind Spenden auf folgende Konten möglich: Sparkasse Miltenberg-Obernburg, IBAN: DE85 7965 0000 0620 1011 05 oder Raiffeisen-Volksbank Miltenberg eG, IBAN: DE92 5086 3513 0001 8302 01. Das Geld kommt ausschließlich und ohne Abzug von Verwaltungskosten dem angegebenen Zweck zugute.

Bild: Ein Paket mit Lebensmitteln und Hygieneartikel für Obdachlose wird im Franziskushaus der Caritas zurecht gemacht Foto: Caritas MIL

Der Caritasverband für den Landkreis Miltenberg teilt mit, dass der wegen der Corona-Krise geschlossene Caritas-Treffpunkt Café fArbe bis auf weiteres geschlossen bleibt. Allerdings werden notwendige Umbauarbeiten durchgeführt.

Auch wenn die Wiederöffnung von Gastronomiebetrieben in den nächsten Wochen wieder zugelassen werden sollte, wird dies nur unter Wahrung der aktuell gültigen Abstandsregelungen und Hygienestandards möglich sein. Die räumliche Enge im Untergeschoss des fast 400 Jahre alten ehemaligen Franziskanerklosters, in dem sich das Cafe fArbe befindet, wird einer Wiedereröffnung zu Corona-Zeiten entgegenstehen.

Eine Ausweichlösung steht nicht zur Verfügung, da vor vier Wochen planmäßig die Bauarbeiten für die Errichtung des neuen Kinder- und Familienzentrums im Klostergarten begonnen haben. Teil dieser Bauarbeiten sollte im Jahr 2021 auch die Schaffung eines sicheren Zugangs für die Familien sein, die von der Miltenberg Hauptstraße zum Kinder- und Familienzentrum im Klostergarten gelangen wollen. Da hier auch der Bereich des Cafés berührt wird, hat die Caritas nun entschieden den Zeitraum bis zum Ende der Pandemie zu nutzen, die notwendigen Umbaumaßnahmen vorzuziehen.

Die Beratungsdienste der Caritas im Kreis Miltenberg können nach und nach wieder persönliche Beratungsgespräche anbieten, nachdem aufgrund der aktuellen Pandemie vorübergehend nur telefonische Kontakte und Online-Beratung möglich waren. Zum Wohle und Schutz der Klientinnen und Klienten sowie der Beschäftigten sind Besuche in der Beratungsstelle aber nur unter Einhaltung bestimmter Schutzmaßnahmen möglich.

Weiterhin sind telefonische und Online-Beratungen möglich. Unter den noch bestehenden Pandemiebedingungen erfolgt jedoch eine schrittweise Öffnung der Beratungsstelle für persönliche Kontakte. Bedingt durch die gesetzlichen Bestimmungen können nicht alle Klienten und Klientinnen gleichzeitig die Beratungsstelle besuchen. In Abhängigkeit vom Verlauf der Pandemie und den damit verbundenen gesetzlichen Auflagen kann schrittweise der reguläre Betrieb der Beratungsstellen wieder aufgenommen werden.

Personen, die in den letzten 14 Tagen Anzeichen einer Atemwegserkrankung oder eines fieberhaften Infektes verspürten, dürfen die Caritas-Einrichtung auf keinen Fall besuchen. Wer in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer mit dem SARS-CoV-2-Virus („Coronavrius“) infizierten oder an diesem Virus erkrankten Person gehabt hat, darf die Caritas-Gebäude ebenfalls nicht aufsuchen.

Beim Besuch der Caritas-Beratungsdienste ist zu beachten, dass zum Beratungsgespräch ein Mund-Nasen-Schutz mitzubringen und bereits ab der Eingangstüre zu tragen ist. Voraussetzung ist zudem das pünktliche Erscheinen an der Beratungsstelle, da die Beratungsfachkräfte ihre Klientinnen und Klienten an der Eingangstür abholen müssen. Ein Warten in der Beratungsstelle ist aktuell nicht möglich. Aufgrund der Taktung der Beratungstermine kann das Gespräch bei einem verspäteten Erscheinen auf keinen Fall stattfinden; der Beratungstermin muss dann verschoben werden.

Der Mindestabstand von 1,5 m ist bei der Beratung einzuhalten, ebenso die allgemeinen Hygieneregelungen. Dazu gehört insbesondere die Husten- und Nies-Etikette, das gründliche Händewaschen und die Nutzung einer Händedesinfektion vor dem Betreten und beim Verlassen der Beratungsstelle. Den weiteren Anweisungen der Mitarbeitenden der Beratungsstelle ist Folge zu leisten. Für alle diese Maßnahmen bitten die Verantwortlichen der Caritas um Verständnis. Nur so wird es möglich sein, zügig in die Normalität des Beratungsalltags zurückzukehren.

Die Firma Erbacher the food family hat der Erziehungsberatungsstelle 5 Laptops zur Verfügung gestellt, um Kinder aus benachteiligten Familien den Zugang zum digitalen Lernen zu ermöglichen.

Neben der Erziehungsberatung wurden noch die Berufsschule Miltenberg und das Johannes-Butzbach-Gymnasium mit Laptops ausgestattet. Das Bild zeigt Peter Winkler (mit Laptop) sowie Vertreterinnen der Berufsschule Miltenberg mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Firma Erbacher, the food family bei der Übergabe unter coronabedingten Hygienestandards.

Vor einigen Wochen musste sie aufgrund der aktuellen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie ihre Türen schließen: die Caritas-Tagespflege in Sulzbach. Nun kann sie wieder öffnen, vorerst für maximal 9 Gäste.

Die Zielgruppe der Tagespflege sind pflegebedürftige Menschen, deren Betreuung aus verschiedenen Gründen im eigenen Zuhause tagsüber nicht mehr ausreichend ist. Ihren Angehörigen bieten wir mit unserer Tagespflege zeitliche Entlastung in der täglichen Betreuung. Soziale Integration in die Gruppe und Mobilisierung der körperlichen und geistigen Fähigkeiten werden durch die verschiedensten Aktivitäten wie zum Beispiel Sitzgymnastik, Gesellschaftsspiele, Gedächtnistraining und Spaziergänge unterstützt.

Die Mahlzeiten werden gemeinsam eingenommen und zum Teil selbst zubereitet. So wird das Miteinander gefördert und jeder Einzelne wird zu einem wichtigen Teil der Gruppe.

Aufgrund unserer zahlreichen Maßnahmen zur Erhaltung der Lebensqualität unserer Gäste, kann ein stationärer Heimaufenthalt verzögert oder verhindert werden.

Mehr Informationen gibt es hier: https://www.tagespflege-sulzbach.de/index.html


Erstmalig findet ein gemeinsames Online-Seminar der Integrationslotsinnen und -lotsen in Bayern statt. Ehrenamtliche haben hier die Möglichkeit, sich zu den Themen Migration, Religion, Gender und Bildung weiterzuqualifizieren. Angelika Spalek, Integrationslotsin und Gemeindecaritas-Mitarbeiterin im Kreis Miltenberg, lädt auch die ehrenamtlich Helfenden aus dem Bereich Flucht und Asyl in unserem Landkreis dazu ein.

Das Bayernweite Integrationslotsen-Projekt wird vom Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration gefördert. Es sieht vor, dass die H hauptamtlichen Integrationslotsinnen und -lotsen, die in 86 Kommunen vertreten sind, Referenten zu diversen Themen rund um Ehrenamt und Integration einladen. Auch bei einem Runden Tisch für Ehrenamtliche im Bereich Asyl und Migration im Januar im Landkreis Kulmbach wurde der Wunsch geäußert, dass regelmäßig Fachvorträge zu diversen Themen in diesem Bereich angeboten werden. Aufgrund der Corona-Pandemie musste einiges in die digitale Welt gesetzt werden. So entstand die Idee zu diesem Online-Seminar. Die Kulmbacher Integrationslotsinnen konnten Prof. Dr. Harry Harun Behr, Professor für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Islam an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, gewinnen. Zielgruppen seines Seminars sind ehrenamtlich und hauptamtlich in der sozialen Arbeit Tätige mit Schwerpunkt Flucht, Migration und Bildung sowie mit den Schwerpunkten Jugend, Männer, Frauen. Eingeladen sind auch Lehrkräfte und Beschäftigte im Gesundheitswesen bzw. Gesundheitsregion Plus.

Das Online-Seminar findet statt am 2. Juli von 18 bis 20 Uhr. Es behandelt grundlegende Aspekte der Integration. Dabei wird der Schwerpunkt auf Fragen gelegt, die sich aus ganz unterschiedlichen Sektoren der Arbeit zwischen Ehrenamt und Professionalisierung ergeben. „Es geht um grundlegende begriffliche und konzeptuelle Klärungen aus intersektionaler Perspektive hinsichtlich existenzieller, lebensweltlicher Orientierungserfahrungen von Migrantinnen und Migranten‘‘, so Prof. Dr. Harry Harun Behr.

Alle Interessierten können sich über die Homepage des Landkreises Kulmbach, wo die Idee dazu entstand, unter https://www.landkreis-kulmbach.de/online-webinar-anmeldung/ anmelden. Durch Einscannen des QR-Codes mit dem Smartphone gelangt man ebenfalls zum Anmeldeformular.

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