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Im Rahmen seiner Seminartätigkeit bietet der Caritas-Familienstützpunkt einen Workshop an: „Mama sein – ich bleiben“. Der Workshop bietet Müttern Raum und Zeit für sich, ohne dass permanent jemand etwas will; er bietet Raum, in dem man wieder einmal ganz in Ruhe Frau sein kann.

Denn Mütter sind nicht nur Mama, sondern auch Frau. Gerade deshalb ist es so wichtig, gut für sich zu sorgen und auf sich zu achten. Denn sind erst mal die Akkus leer, dann kann man sich nur noch bedingt um sich und alle anderen kümmern. Dabei ist es egal, ob das Kind noch klein ist, pubertiert oder bereits das heimische Nest verlassen hat.

Neben entspannenden Elementen arbeitet Inge Richter, Leiterin des Workshops, mit den Teilnehmerinnen am Wahrnehmen der eigenen Bedürfnisse und dem Erkennen der Rollenvielfalt im Alltag. Ganz wichtig ist es ihr, Wege und Möglichkeiten hin zu einem ausgeglichenen und damit auch leichteren Alltag aufzuzeigen und nicht zuletzt damit auch zu einem harmonischeren Familienleben beizutragen.

Der Workshop „Mama sein – ich bleiben“ findet statt unter den aktuellen Schutzmaßnahmen am Samstag, 25. Juli von 10:00 bis 14:00 Uhr im Franziskushaus des Caritasverbandes für den Landkreis Miltenberg e.V., Hauptstraße 60, Miltenberg. Kosten entstehen den teilnehmenden Müttern keine, eine Anmeldung ist erforderlich beim Familienstützpunkt des Caritasverbandes, Hauptstr. 60, 63897 Miltenberg, Telefon 09371 / 9789-47 oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Auch der Familienstützpunkt der Caritas beteiligt sich an der Aktion "Starke Familien - starker Landkreis".

Alles Weitere zum aktuellen Angebot entnehmen Sie bitte dem beigefügten Plakat.

Aus heiterem Himmel verwandelt sich ein kleiner Sonnenschein in einen trotzigen Schreihals. Das Kind schreit und wirft sich auf den Boden, wenn es seinen Willen nicht bekommt. Die Nerven von Mutter und Vater werden im Trotzalter ganz schön auf die Probe gestellt. Hier will eine Veranstaltung Hilfestellung geben, die vom Caritas-Familienstützpunkt angeboten wird.

Das sogenannte „Trotzalter“ zwischen etwa dem zweiten und vierten Lebensjahr ist eine wichtige Phase in der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes. Für die betroffenen Eltern ist der Alltag mit trotzenden Kindern jedoch oft nervenaufreibend und anstrengend. Viele fragen sich daher: Wie kann ich mein Kind liebevoll durch diesen wichtigen Lebensabschnitt begleiten? Wann muss ich Grenzen setzen? Und außerdem: Wie kann ich Ruhe und Nerven bewahren?

Ein Gesprächsabend des Caritas-Familienstützpunktes wird auf diese Fragen eingehen und kann den Eltern zu mehr Sicherheit im Umgang mit fordernden Kindern verhelfen, kann ihnen Ideen und Anregungen bieten, wie man sich in schwierigen Situationen verhalten kann.

Referentin ist Inge Richter, Leiterin Familienstützpunktes für den südlichen Landkreis Miltenberg. Die Veranstaltung findet unter den aktuellen Schutzmaßnahmen statt am Dienstag, 28. Juli ab 19 Uhr im Franziskushaus der Caritas, Hauptstraße 60, Miltenberg. Eine Anmeldung ist erforderlich beim Familienstützpunkt des Caritasverbandes, Hauptstr. 60, 63897 Miltenberg, Tel. 09371 / 9789-47, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Aufgrund der momentanen Situation kann das beliebte Elterncafé des Caritas-Familienstützpunktes noch nicht in gewohnter Weise stattfinden. Deshalb bietet Caritas-Mitarbeiterin Inge Richter weiterhin ein Alternativprogramm: Elterncafé auf dem Spielplatz.

Das Elterncafé ist ein offener Treffpunkt für Mamas, Papas oder Großeltern. Insbesondere neu zugezogene Familien oder Familien, die keine Kontakte im Umkreis haben oder nicht in feste Gruppenangebote gehen wollen, sind herzlich willkommen. In angenehmer Atmosphäre können die Erwachsenen entspannt einen Kaffee trinken, sich kennenlernen und Erfahrungen austauschen; von den Kleinen können die Spielgeräte erobert werden.

Seit Anfang Juli findet dieses Angebot auf dem Spielplatz im Schönbornring in Miltenberg-Nord statt. Die Treffen werden von Inge Richter, der Leiterin des Familienstützpunktes, begleitet. Mitzubringen sind Picknickdecken, eigene Getränke und ggf. ein Imbiss. Selbstverständlich kann das Elterncafé unter diesen Bedingungen nur bei schönem Wetter stattfinden.

Der nächste Termin für das „Elterncafé auf dem Spielplatz“ ist Montag, 27. Juli, 10 bis 11.30 Uhr. Die Veranstaltung findet unter den aktuellen Schutzbestimmungen statt. Informationen gibt es unter 09371 9789-47 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Bild: Auf dem Spielplatz - Foto: Inge Richter

„Gut für die Familie, gut fürs Kind, gut für die Gesellschaft!“ Mit dieser Überzeugung übernahm der Caritasverband für den Landkreis Miltenberg e.V. vor fünf Jahren die Trägerschaft für die wellcome-Standorte Miltenberg und Elsenfeld. Seither hat das Projekt zahlreiche junge Familien nach der Geburt ihres Kindes begleitet und sie mithilfe von Ehrenamtlichen ganz individuell durch praktische Hilfe im Alltag unterstützt.

Bei wellcome werde junge Familien im ersten Lebensjahr des neuen Kindes betreut. Denn die Geburt bringt große Freude in das Leben junger Eltern, stellt sie aber auch vor große Herausforderungen, den neuen Alltag zu meistern. Wenn dann ein soziales Hilfenetz in Form von Großeltern oder anderen Hilfspersonen fehlt, Geschwisterkinder auch Aufmerksamkeit brauchen, die Mutter alleinerziehend ist oder Zwillinge das Licht der Welt erblickt haben, kann wellcome entlasten. Vielfach stehen Familien alleine da, sind gerade in den ersten Monaten erschöpft und manchmal überfordert. Eine ehrenamtliche wellcome-Mitarbeiterin besucht dann die Familie etwa ein bis zweimal die Woche und unterstützt bei der Betreuung des Babys und der Geschwister ganz praktisch und individuell.

Da sein, zuhören und für die Mütter durch zeitliche Freiräume Entlastung im Alltag schaffen, auf diese Weise übernimmt wellcome Verantwortung dafür, dass Kinder einen guten Start ins Leben haben. „Mit wellcome erreichen wir Familien sehr frühzeitig. Durch das große Engagement der Ehrenamtlichen können wir so zu einem Zeitpunkt unterstützen, bevor aus Müdigkeit, Unsicherheit oder kleinen Sorgen große Probleme entstehen. Darüber hinaus können wir die Familien über weitere Angebote für Familien in ihrem Wohnumfeld informieren“, ergänzt Inge Richter, die Koordinatorin des Projekts.

So wirkt wellcome als engagiertes Mitglied im Netzwerk Frühe Hilfen des Landkreises Miltenberg und trägt einen Teil dazu bei, dass das Leben für Familien gelingen kann. Ein Festakt zum Fünfjährigen des Projektes konnte wegen der coronabedingten Einschränkungen nicht stattfinden. So bleibt nur die Möglichkeit, die bisherige gute Arbeit einfach fortzusetzen. „Wellcome ist für jede betroffene Familie da!“ Das betont Inge Richter und ermuntert interessierte Eltern, sich jederzeit bei ihr zu melden: 09371 / 9789-47 oder Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Bild: Ehrenamtliche Helferin des wellcome-Projektes in einer Familie Foto: wellcome

Franziska Frankenberger ist mit ihrem Team für das Miltenberger Jugendzentrum und den Jugendtreff Kleinheubach zuständig. Die vier Caritas-Mitarbeiterinnen haben sich für die Ferienzeit einiges überlegt, um mit einem speziellen Programm trotz der pandemiebedingten Einschränkungen Angebote für Kinder und Jugendliche unterbreiten zu können.

Aufgrund der Hygienemaßnahmen mussten sie die Zahl der Teilnehmenden auf jeweils 5 begrenzen. Sie machen darauf aufmerksam, dass ein geeigneter Mund-Nasen-Schutz sowie bei Bedarf Getränke selbst mitzubringen sind. Alle Angebote sind offen für Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren und finden im Jugendzentrum ThirTeen, Mainstr. 13, Miltenberg statt.

Los geht es am Dienstag, 28. Juli, wenn von 15 bis 17 Uhr Traumfänger gebastelt werden. Hier fallen Kosten für das Material in Höhe von 2 Euro an. Nur einen Euro mitbringen muss, wer am Donnerstag, 6. August von 10 bis 12 Uhr dabei sein will, wenn Tassen individuell bemalt werden.

Gemalt wird auch am Donnerstag, 13. August von 10 bis 12 Uhr, dann aber auf Textilien, z.B. auf T-Shirts. Diese müssen mitgebracht werden. Um das Herstellen von Naturkosmetik geht es am Dienstag, 18. August vom 15 bis 18 Uhr. Hier fallen 3 Euro an Materialkosten an.

Das Upcycling von Konservendosen, also das Herstellen neuer sinnvoller Produkte aus leeren Dosen, steht am Dienstag, 1. September von 15 bis 17 Uhr auf dem Programm. Am Dienstag, 8. September wird ebenfalls Altmaterial verarbeitet, wenn von 15 bis 17 Uhr Geldbeutel aus leeren Tetrapacks gemacht werden.

Die Caritas-Mitarbeiterinnen hoffen, dass dieses Programm so gut angenommen wird wie die vorhergehende Aktion. Denn die Bastelboxen zum Mutter- und Vatertag waren im Handumdrehen vergriffen gewesen, ein Indiz, dass Basteln absolut nicht out ist unter Kindern und Jugendlichen.

Für Anmeldungen und Nachfragen erreichbar ist das Jugendzentrum ThirTeen in Miltenberg über die Emailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder auf Instagram unter jugendzentrum.miltenberg. Hier können auch die Termine für den Kreativtreff und das gemeinsame Kochen angefragt werden. Beide Angebote finden wieder fast wöchentlich statt und unterliegen ebenfalls den aktuellen Hygienebedingungen.

Bedingt durch die herrschende Pandemie musste im März das traditionelle Konzert zum St. Patrick´s Day im Caritas-Treffpunkt Café fArbe ausfallen. Damals hatte Rüdiger Horn, der diese Konzerte in der Vergangenheit fast immer gestaltete, noch gehofft: Im Sommer irische Lieder open air im lauschigen Innenhof des Franziskushauses, das wäre sicher genau so schön wir im März im Café.

Aber bei der aktuellen Corona-Situation und dem möglichen Auftreten einer zweiten Welle ist die Lage fast die gleiche wie im März.

Die Verantwortlichen legten sich daher endgültig fest: Es wird in diesem Jahr kein St. Patrick's Konzert geben. Sie hoffen, dass diese langjährige Tradition 2021 fortgesetzt werden kann.

Die psychosoziale Beratungsstelle der Miltenberger Caritas macht auf eine Umfrage aufmerksam. Diese wird vom Institut für Therapieforschung (IFT) durchgeführt. Wir dokumentieren einen Text des IFT.

Das IFT Institut für Therapieforschung München führt momentan im Rahmen des vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projekts „Phar-Mon plus“ eine Umfrage zum Konsumverhalten psychoaktiver Substanzen sowie zur medizinischen und psychosozialen Versorgungslage seit Beginn der Corona-Krise durch. Das Ziel des Projekts „Phar-Mon plus“ ist es, die Einschränkungen und Chancen durch die COVID-19-Infektionslage zu erfassen, um Empfehlungen für die Drogen- und Suchthilfepolitik auszusprechen. Ein Teil der Datenerhebung besteht darin, Konsumierende deutschlandweit per Online-Fragebogen zu befragen. Dieser beinhaltet neben der Erfassung des Konsumverhaltens auch Fragen zu Veränderungen und Erfahrungen in Zusammenhang mit der medizinischen und psychosozialen Versorgungslage seit Beginn der Corona-Krise. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf der Befragung von Substitutionspatient/innen liegen, die zusätzlich spezifische Fragen zu den Auswirkungen der SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung auf die Substitutionstherapie erhalten. Weitere Informationen zum Projekt entnehmen Sie bitte der beigefügten Kurzinformation sowie dem beigefügten Dokument, das eine Übersicht der im Fragebogen gestellten Fragen beinhaltet. Die Befragung richtet sich grundsätzlich an alle Personen, die innerhalb der letzten zwölf Monate eine psychoaktive Substanz konsumiert haben und mindestens 16 Jahre alt sind. In diesem Zusammenhang würden wir uns sehr freuen, wenn Sie den Link zu unserem Online-Fragebogen über Ihre Einrichtung (z. B. mittels des angehängten Flyers oder per E-Mail) an Ihre Patient/innen und Klient/innen weitergeben könnten: undefined Darüber hinaus danken wir Ihnen für jeden weiteren Hinweis zur möglichen Verbreitung des Links für den Online-Fragebogen. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne per E-Mail oder telefonisch unter der Nummer 089 360804 35 zur Verfügung und verbleiben.

Phar-Mon Team, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kreis Miltenberg. Schon seit Beginn des Jahres 2020 steht die Arbeit der Caritas in Deutschland unter dem Motto „Sei gut, Mensch!“ Auf welche Schwierigkeiten man angesichts der im Frühjahr einsetzenden Corona-Pandemie stoßen würde, konnte bei der Bestimmung dieses Mottos allerdings niemand ahnen. Auch im Kreis Miltenberg hat der Caritasverband mit erhöhten Kosten und immensen logistischen Problemen zu kämpfen. Dies konnte nur durch den Einsatz finanzieller Ressourcen, das aktive Mitwirken der Beschäftigten und einen besonderen Spendenaufruf an die Bevölkerung gemeistert werden. Mit der kommenden regulären Caritas-Sammlung erhofft sich der Miltenberger Caritasverband eine weitere dringend nötige Unterstützung.

Bewusst wird mit dem Caritas-Jahresmotto dem abfälligen Gerede vom angeblichen „Gutmenschen“ entgegengetreten. Denn unter diesem Schlagwort werden viele diffamiert, die sich solidarisch mit Benachteiligten zeigen. Auch der Caritasverband für den Landkreis Miltenberg stellt dagegen fest: Es ist wichtig, dass Menschen gut sind, dass sie solidarisch handeln, insbesondere in Krisenzeiten wie der momentanen. Neben den ehren- und hauptamtlich Beschäftigten gehören zu diesem Netzwerk der Menschen, die Gutes tun, auch die zahlreichen Spenderinnen und Spender, die einen Teil der finanziellen Mittel zur Verfügung stellen, durch die Hilfe erst möglich wird.

Selbstverständlich spielt das Geld auch in der sozialen Arbeit eine nicht unerhebliche Rolle, wie nicht nur in der Corona-Krise sichtbar wurde. Daher sind Sammlungen für die Caritas als größter Wohlfahrtsverband im Kreis Miltenberg auch weiterhin wichtig. Die Notlagen, in denen die Caritas helfen muss, sind dabei nach wie vor sehr vielfältig. Familien mit Problemen in der Erziehung oder auf der Suche nach unterstützenden Angeboten, Menschen mit Alkohol- oder Drogenabhängigkeit, überschuldete Haushalte, - sie alle finden Beratung beim Caritasverband. Ebenso Menschen, die vor Verfolgung und Not fliehen mussten oder solche, die Probleme mit der finanziellen Existenzsicherung oder der Unterkunft haben. Die Caritas fragt dabei nicht nach Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht, Alter oder Religion. Neben der Beratung und Hilfe ist die Caritas im Landkreis Miltenberg aber auch in der ambulanten Pflege sowie der Tagespflege tätig. Detaillierte Informationen zum sehr umfangreichen Angebot gibt es unter www.caritas-mil.de bzw. facebook.com/carimil.

Kein Beratungsdienst und kein soziales Hilfeprojekt wird durch Kommune und Land vollständig finanziert. Daher ist die Caritas dringend auf Spenden angewiesen. 30 Prozent der Erlöse aus den Caritassammlungen verbleiben direkt in der sammelnden Pfarrei, die damit Nachbarschaftshilfen oder Krankenhausbesuchsdienste organisiert, kleine Unterstützungen gewährt und Veranstaltungen für Familien oder Senioren anbietet, je nach Situation und Bedarf vor Ort. 40 Prozent des Sammlungserlöses gehen an den Kreiscaritasverband und 30 Prozent an den Diözesanverband in Würzburg, der auch im Landkreis Miltenberg wichtige Aufgaben übernimmt.

Wenn die Spendensammlerinnen und -sammler an der Haustüre klingeln oder wenn mit Überweisungsformularen um Spenden gebeten wird, dann kann jeder Euro helfen, die vielfältige Arbeit der Caritas abzusichern. Die kommende Caritas-Sammlung findet vom 28. September bis 4. Oktober statt. Auch Direktspenden an den Caritasverband im Kreis Miltenberg sind möglich: Sparkasse Miltenberg-Obernburg, IBAN: DE85 7965 0000 0620 1011 05 oder Raiffeisen-Volksbank Miltenberg eG, IBAN: DE92 5086 3513 0001 8302 01.

Bild: Mit Homeoffice, telefonischer und Online-Beratung reagierte auch die Suchtberatungsstelle der Caritas auf die Anforderungen der Corona-Pandemie, hier Beraterin Saskia Berberich. So schafften es alle Dienste, ihre Angebote aufrecht zu erhalten.
Foto: Caritas MIL

Die Corona-Krise birgt Gefahren, insbesondere für Frauen, Kinder und Jugendliche. Weiterhin muss gelten: Hinschauen statt wegschauen!

„Daheimbleiben! – Soziale Kontakte meiden!“ – so lautet das Gebot der Stunde. Nach wie vor ist die Eindämmung der Corona-Infektionen wichtig, und die Zahlen lassen erste kleine Erfolge im Kampf gegen COVID-19 erahnen. „Wir sehen mit der anhaltenden Ausgangsbeschränkung auch wachsende Risiken, wenn Paare und Familien mit Kindern auf sich gestellt und quasi isoliert leben“, unterstreichen Sabrina Göpfert und Stefanie Eisenhuth, Expertinnen für Präventionsfragen beim Caritasverband für die Diözese Würzburg. „Nicht jedem gelingt es, mit den auferlegten Einschränkungen gut umzugehen“, wissen Göpfert und Eisenhuth und befürchten, dass in schwierigen Zeiten gewaltsame Übergriffe, insbesondere auf Frauen, und der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen zunehmen werden. Eisenhuth: „Wo Familien, die auch vor der Corona-Krise Schwierigkeiten im guten Miteinander hatten, noch enger zusammenrücken müssen, werden sich nun bestimmte destruktive Verhaltensmuster unter Umständen verstärken.“ Der Hinweis auf Notrufnummern sei ein Zeichen, dass die Sorgen und Nöte der Betroffenen auch weiterhin beachtet und bearbeitet werden, so Göpfert. Im akuten Notfall helfe auch der Notruf der Polizei unter 110. (Sebastian Schoknecht, Würzburg)

Wichtige Rufnummern und Email-Adressen:

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 08000 116 016 https://www.hilfetelefon.de/

Hilfetelefon sexueller Missbrauch 0800 22 55 530 https://www.anrufen-hilft.de/

Kinder- und Jugendtelefon 116 111 https://www.nummergegenkummer.de/kinder-und-jugendtelefon.html

Ökumenische Telefonseelsorge 0800 11 10 111 0800 11 10 222 https://www.telefonseelsorge.de/

Sucht- und Drogenhotline 01805 31 30 31 https://www.sucht-und-drogen-hotline.de/

Opfer-Telefon Weißer Ring 116 006 https://weisser-ring.de/hilfe-fuer-opfer/opfer-telefon

SEFRA - Notruf & Beratung für Frauen. Aschaffenburg 06021 24728 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

AWO-Frauenhaus Aschaffenburg 06021 2 44 55

Der Caritasverband für den Landkreis Miltenberg teilt mit, dass der wegen der Corona-Krise geschlossene Caritas-Treffpunkt Café fArbe bis auf weiteres geschlossen bleibt. Allerdings werden notwendige Umbauarbeiten durchgeführt.

Auch wenn die Wiederöffnung von Gastronomiebetrieben in den nächsten Wochen wieder zugelassen werden sollte, wird dies nur unter Wahrung der aktuell gültigen Abstandsregelungen und Hygienestandards möglich sein. Die räumliche Enge im Untergeschoss des fast 400 Jahre alten ehemaligen Franziskanerklosters, in dem sich das Cafe fArbe befindet, wird einer Wiedereröffnung zu Corona-Zeiten entgegenstehen.

Eine Ausweichlösung steht nicht zur Verfügung, da vor vier Wochen planmäßig die Bauarbeiten für die Errichtung des neuen Kinder- und Familienzentrums im Klostergarten begonnen haben. Teil dieser Bauarbeiten sollte im Jahr 2021 auch die Schaffung eines sicheren Zugangs für die Familien sein, die von der Miltenberg Hauptstraße zum Kinder- und Familienzentrum im Klostergarten gelangen wollen. Da hier auch der Bereich des Cafés berührt wird, hat die Caritas nun entschieden den Zeitraum bis zum Ende der Pandemie zu nutzen, die notwendigen Umbaumaßnahmen vorzuziehen.

Die Beratungsdienste der Caritas im Kreis Miltenberg können nach und nach wieder persönliche Beratungsgespräche anbieten, nachdem aufgrund der aktuellen Pandemie vorübergehend nur telefonische Kontakte und Online-Beratung möglich waren. Zum Wohle und Schutz der Klientinnen und Klienten sowie der Beschäftigten sind Besuche in der Beratungsstelle aber nur unter Einhaltung bestimmter Schutzmaßnahmen möglich.

Weiterhin sind telefonische und Online-Beratungen möglich. Unter den noch bestehenden Pandemiebedingungen erfolgt jedoch eine schrittweise Öffnung der Beratungsstelle für persönliche Kontakte. Bedingt durch die gesetzlichen Bestimmungen können nicht alle Klienten und Klientinnen gleichzeitig die Beratungsstelle besuchen. In Abhängigkeit vom Verlauf der Pandemie und den damit verbundenen gesetzlichen Auflagen kann schrittweise der reguläre Betrieb der Beratungsstellen wieder aufgenommen werden.

Personen, die in den letzten 14 Tagen Anzeichen einer Atemwegserkrankung oder eines fieberhaften Infektes verspürten, dürfen die Caritas-Einrichtung auf keinen Fall besuchen. Wer in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer mit dem SARS-CoV-2-Virus („Coronavrius“) infizierten oder an diesem Virus erkrankten Person gehabt hat, darf die Caritas-Gebäude ebenfalls nicht aufsuchen.

Beim Besuch der Caritas-Beratungsdienste ist zu beachten, dass zum Beratungsgespräch ein Mund-Nasen-Schutz mitzubringen und bereits ab der Eingangstüre zu tragen ist. Voraussetzung ist zudem das pünktliche Erscheinen an der Beratungsstelle, da die Beratungsfachkräfte ihre Klientinnen und Klienten an der Eingangstür abholen müssen. Ein Warten in der Beratungsstelle ist aktuell nicht möglich. Aufgrund der Taktung der Beratungstermine kann das Gespräch bei einem verspäteten Erscheinen auf keinen Fall stattfinden; der Beratungstermin muss dann verschoben werden.

Der Mindestabstand von 1,5 m ist bei der Beratung einzuhalten, ebenso die allgemeinen Hygieneregelungen. Dazu gehört insbesondere die Husten- und Nies-Etikette, das gründliche Händewaschen und die Nutzung einer Händedesinfektion vor dem Betreten und beim Verlassen der Beratungsstelle. Den weiteren Anweisungen der Mitarbeitenden der Beratungsstelle ist Folge zu leisten. Für alle diese Maßnahmen bitten die Verantwortlichen der Caritas um Verständnis. Nur so wird es möglich sein, zügig in die Normalität des Beratungsalltags zurückzukehren.

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