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„Ihr braucht mal frischen Wind und ein paar neue Gesichter? Dann trefft euch mit uns online bei wonder.me!“ So laden die Jugendzentren aus Miltenberg, Kleinheubach und Niedernberg zu einem Online-Angebot ein.

Caritas-Mitarbeiterin Franziska Frankenberger vom Jugendzentrum Miltenberg betont, dass sich „Kids und Jugendlichen ab 10 Jahren, die Lust haben, sich auszutauschen, zu quatschen oder online etwas zu spielen“ angesprochen fühlen sollen. Die von der Caritas organisierten Jugendzentren in Miltenberg und Kleinheubach und der kommunale Jugendtreff Niedernberg unterbreiten als Kooperationsprojekt dieses Online-Angebot. Auf der Plattform wonder.me können sich alle Interessierten treffen, um neue Gesichter kennen zu lernen und Gesellschaftsspiele miteinander zu spielen. Beim ersten Treffen am 25. Februar wurden erfolgreich Begriffe bei dem Spiel Codenames erraten und zeichnerisches Talent bei den Montagsmalern bewiesen.

Die nächsten Termine sind am 5. März von 19 bis 21 Uhr sowie am 12. März von 18 bis 21 Uhr. Wer schon vorab einen Technik-Check machen möchte, kann sich am Donnerstag, 4. März von 19 bis 20 Uhr mit den Teams der Jugendzentren online treffen. Der Link für alle Termine bleibt auch weiterhin https://www.wonder.me/r?id=c87f7278-bb2b-4782-af3a-4952c59665b4 .

Für die Veranstaltungstage ist ein Passwort eingestellt, welches abgefragt werden kann über die Mailadressen Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Alle Informationen gibt es auch bei den Instagram-Accounts der Jugendtreffs Miltenberg und Kleinheubach: Jugendtreff.Mars sowie Jugendzentrum.miltenberg. Für Hilfe bei der Anmeldung (auf Englisch) finden sich im Netz bebilderte Erläuterungen, z.B. als anleitung-wonder.pdf bei bayern-innovativ.de.

Zusätzlich zu den geplanten Terminen wird es auch spontane Schlecht-Wetter-Treffs geben. Es lohnt sich also, online immer mal wieder reinzuschauen auf den genannten Instagram-Accounts.

Bild: Online-Besprechung der Verantwortlichen
Foto/Screenshot: Frankenberger/Caritas MIL

„Mir ist bekannt, wie schwer es sein kann, wenn man ohne fremde Hilfe irgendwo neu anfangen soll.“ Der das sagt ist Sprachvermittler im neuen Caritas-Projekt. Durch dieses Angebot helfen ehrenamtliche Übersetzer bei Behördengängen, Beratungsterminen oder anderen Anlässen, bei denen eine Übersetzung zwischen Deutsch und der jeweiligen Muttersprache sinnvoll ist.

Aktuell haben sich 20 Personen gemeldet, die Interesse an einer Mitwirkung im Projekt Sprachvermittler/innen haben. Sie alle verfügen über einen Migrationshintergrund, sind teils schon über 30 Jahre in Deutschland, teils kamen sie als Flüchtlinge in den Jahren 2015/2016 hierher. Sie verfügen über gute bis sehr gute Deutschkenntnisse. Bei einigen dieser Ehrenamtlichen liegen bereits Erfahrungen als Sprachvermittler/innen vor. Sie sind z.B. auch für den Verein Frauen für Frauen in Erlenbach tätig.

Die Sprachkompetenzen sind sehr vielfältig und reichen von Arabisch oder Dari (afghanisches Persisch) über Griechisch und Französisch bis hin zu Polnisch, Rumänisch, Russisch oder Somalisch bzw. Türkisch.

Bereits im September wurde eine Grundlagenschulung für die ersten acht Sprachvermittelnden zur Vorbereitung auf den Einsatz veranstaltet. Themen waren hier die Informationen zum Ablauf des Projektes und ein interkulturelles Training durch die Beantwortung der Fragen „Was verstehen wir unter erfolgreicher Integration?“, „Was erwartet eine aufnehmende Gesellschaft?“ oder „Warum verlässt jemand seine Heimat?“ Ebenso ging es um Kulturmodelle und daraus resultierende Kulturmissverständnisse, das Verhalten beim Übersetzen bis hin zur Rolle der sprachvermittelnden Ehrenamtlichen. Seither können erste Anfragen von Behörden, Einrichtungen usw. entgegengenommen werden.

Die Ehrenamtlichen sind motiviert und wollen anderen Menschen helfen. Sie kennen selbst die anfänglichen Schwierigkeiten in Deutschland und wissen, was es heißt in einem Land anzukommen. Eine der Helferinnen betont dann auch aus eigener Erfahrung: „Ich engagiere mich als Sprachvermittlerin, weil es sinnvoll ist und ich helfen kann.“

Antje Roth-Rau, Koordinatorin des Projektes, und ihre Kollegin Rima Hankir sind erreichbar beim Caritasverband für den Landkreis Miltenberg, über die Emailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder persönlich in der Hauptstr. 41, Bürgstadt, jeweils montags 10 bis 12 Uhr und donnerstags 14 bis 16 Uhr. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, da coronabedingt ein Einlass ohne Terminvergabe nicht möglich ist.

 

Bild: Irina Renz (links) übersetzt beim Gespräch in einer Caritas-Beratungsstelle; die ehrenamtliche Dolmetscherin hat selbst erlebt, dass vor allem gebildete Menschen mangels Sprachkenntnissen eher zurückhaltend sind.  
Foto: Hankir, Caritas MIL

Bedingt durch die Corona-Pandemie war der MartinsLaden in Miltenberg geschlossen. Es gibt seit Januar allerdings eine "Notversorgung" mit haltbaren Lebensmitteln aus Beständen des MartinsLadens. Am 4. Februar ist für die InhaberInnen von MartinsLaden-Ausweisen mit ungeraden Nummern geöffnet.

Der MartinsLaden in Miltenberg ist Anlaufstelle für Alleinerziehende, Arbeitslose, bedürftige Familien, Obdachlose und andere finanziell Benachteiligte, die hier gespendete Lebensmittel und andere Waren erhalten können. Er wird von der Caritas, den katholischen und evangelischen Pfarreien Miltenbergs sowie der Sparkasse getragen. Nähere Informationen finden sich unter www.caritas-mil.de, Rubrik Beratung und Unterstützung.

 

Im Frühjahr 2020 wurde sie gestartet, die Kampagne „Solidarität MIL“. Seit damals ist klar, dass auch im Kreis Miltenberg viele Menschen unter den Ausgangsbeschränkungen leiden oder in ihrer materiellen Sicherheit bedroht sind. Ihnen bietet der Caritasverband weiterhin Hilfe und Unterstützung an. Um die zusätzlichen finanziellen Leistungen zu ermöglichen, ist Solidarität weiter gefragt.

Auch nach einem Jahr Corona-Pandemie gilt: Der Grad der psychischen und wirtschaftlichen Betroffenheit ist zwischen den Menschen sehr unterschiedlich. Durch die wochenlange Schließung des eigenen Geschäftes, ihrer Gaststätte oder ihres Dienstleistungsbetriebes, nun schon zum zweiten Mal, werden Belastungsgrenzen sehr schnell erreicht. Darlehen können nicht mehr bedient oder Mieten nicht mehr gezahlt werden. Andere Menschen müssen auf Grund von Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit nun jeden Euro umdrehen. Besonders hart trifft es diejenigen, die vorher schon nicht viel hatten, keine Rücklagen bilden konnten. Durch das Wegbrechen von Zuverdienstmöglichkeiten wie Minijobs oder anderer Unterstützungssysteme gelingt es ihnen nicht mehr, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Die Caritas steht vielen von ihnen helfend zur Seite. Daran hat sich im Jahr zwei der Corona-Pandemie nichts geändert.

Nicht nur die finanziellen Schwierigkeiten steigen, sondern auch die psychischen Probleme nehmen zu. Die Kombination von Homeschooling und Homeoffice bringt Eltern an ihre Grenzen, Menschen dürfen ihre Angehörigen in Krankenhäusern oder Seniorenheimen nicht mehr besuchen und die Bedrohung durch das Virus rückt näher, denn inzwischen kennt wohl jeder mindestens eine Person, die schwerwiegend an Covid-19 erkrankt ist. Gerade in diesen Zeiten brauchen Menschen Begleitung. Die Miltenberger Caritas hält daher auch in der aktuellen Krise nicht nur die häusliche Pflege, sondern auch ihr breites Beratungsangebot aufrecht, selbstverständlich unter Pandemie bedingten Schutzmaßnahmen. Neben der Schuldner- und Insolvenzberatung, der Erziehungs-, Sucht- und Flüchtlingsberatung ist besonders die Allgemeine Sozialberatung zu nennen, die in finanziellen Notlagen auch durch Lebensmittelgutscheine oder kleine Geldbeträge unterstützen kann. Dies alles geschieht parallel zu den Aktivitäten der MartinsLäden in Miltenberg und Erlenbach, die Lebensmittel unter Pandemiebedingungen an finanziell schlecht gestellte Familien abgeben. In diesen Projekten wirken die Pfarreiengemeinschaft St. Martin Miltenberg-Bürgstadt und die Evangelische Kirchengemeinde Miltenberg, der Kreis-Caritasverband sowie die Caritas-Sozialstation Erlenbach und die Sparkasse Miltenberg/Obernburg gemeinsam, um den zunehmenden Bedarf zu decken.

Ein Angebot, das der Vereinsamung von Menschen entgegenwirken soll, hat der Fachdienst Gemeindecaritas ebenfalls zusammen mit der Pfarreiengemeinschaft St. Martin aus der Taufe gehoben: Das „Babbelfon“ ermöglicht Menschen einen Gesprächspartner zu finden und sich einmalig oder öfter über Alltagsprobleme auszutauschen. Zudem bietet der Caritas-Familienstützpunkt sein Kummertelefon an, das sich speziell an Familien mit besonderen Belastungen während der Corona-Krise wendet.

Um den Menschen weiterhin in durch die Pandemie ausgelösten Notlagen helfen zu können, bittet der Wohlfahrtsverband daher die Bevölkerung um Mithilfe. Unter dem Stichwort „Solidarität MIL“ sind Spenden auf folgende Konten möglich: Sparkasse Miltenberg-Obernburg, IBAN: DE85 7965 0000 0620 1011 05 oder Raiffeisen-Volksbank Miltenberg eG, IBAN: DE92 5086 3513 0001 8302 01. Über die Homepage ist auch eine unkomplizierte Onlinespende möglich. Das Geld kommt ausschließlich und ohne Abzug von Verwaltungskosten dem angegebenen Zweck zugute.

 

Bild: Rettungsring - Symbol für Hilfe in der Not

Foto: C. Nasemann

Mit einem neuen Motto geht die Caritas in das zweite Corona-Jahr: „wir. zusammen. caritas.“ Denn es gilt bereits ohne Corona-Pandemie, dass das vereinzelte Individuum nicht glücklich werden kann, sondern immer die Gemeinschaft braucht, das „wir“. Gemeinsam kann die Gesellschaft dann die Herausforderungen angeben. Die Caritas wird mit dabei sein und in vielfältiger Weise helfen. Eben: „wir. zusammen. caritas.“

Ehrenamtliche sowie hauptamtlich Beschäftigte und alle Spenderinnen und Spender, die die Arbeit des Wohlfahrtsverbandes erst möglich machen, gehören zu diesem „wir“. Denn das Geld ist auch in der sozialen Arbeit nicht unwesentlich. Daher sind Sammlungen für die Caritas als größter Wohlfahrtsverband im Kreis Miltenberg auch weiterhin wichtig. So kann sie helfen bei familiären Problemen, bei einer Suchterkrankung oder der Hilfe bei der Wohnungssuche. Sie wird tätig, um traumatisierten Menschen nach ihrer Flucht beizustehen, um überschuldeten Familien aus der Krise zu helfen, finanziell schlecht gestellte Menschen mit Lebensmitteln zu versorgen und vieles mehr. Auch in der häuslichen Pflege und der Tagespflege ist der Kreis-Caritasverband aktiv.

Aber nicht nur ihm kommen die Sammlungsgelder zugute. 30 Prozent der Erlöse aus den Caritassammlungen verbleiben direkt in der sammelnden Pfarrei, die damit Nachbarschaftshilfen organisiert, Krankenhausbesuchsdienste ermöglicht oder kleine Unterstützungen gewährt. 40 Prozent des Sammlungserlöses gehen an den Kreis-Caritasverband und 30 Prozent an den Diözesanverband in Würzburg, der auch im Landkreis Miltenberg wichtige Aufgaben übernimmt.

Die Caritas fragt bei ihrer Hilfe nicht nach Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht, Alter oder Religion. Detaillierte Informationen zum sehr umfangreichen Angebot gibt es unter www.caritas-mil.de bzw. facebook.com/carimil.

Wenn Anfang März Spenden gesammelt werden bzw. mit Überweisungsformularen um Spenden gebeten wird, dann kann jeder Euro helfen, die vielfältige Arbeit der Caritas abzusichern. Auch Direktspenden an den Caritasverband im Kreis Miltenberg sind möglich: Sparkasse Miltenberg-Obernburg, IBAN: DE85 7965 0000 0620 1011 05 oder Raiffeisen-Volksbank Miltenberg eG, IBAN: DE92 5086 3513 0001 8302 01.

 

Bild: Persönliche Hilfe bleibt weiter sehr wichtig, kann aber die professionellen Angebote nicht ersetzen.
Foto: Dr. Christa Oppenheimer

Landkreis Miltenberg. Die Leitungsstelle der Psychosoziale Beratungsstelle der Caritas wird ab Januar 2021 weiblicher. Zwei Fachkräfte teilen sich ab sofort gleichberechtigt die Aufgaben der Stellenleitung.

Bisher war Diplom-Sozialpädagoge Christof Nasemann allein für die Leitung der Miltenberger Suchtberatung zuständig. Seit Januar 2021 teilt er sich nun gleichberechtigt mit Diplom-Sozialpädagogin Birgit Kügler diese Aufgabe. „Es waren nicht nur organisatorische Belange, die zu dieser Entscheidung führten“, meint Nasemann. „Es wurde auch Zeit, die Leitung breiter aufzustellen und weiblicher zu machen.“ Kügler arbeitet seit fast 22 Jahren im Team der Psychosozialen Beratungsstelle. „Ich habe den besten Beruf, den ich mir vorstellen kann, denn ich darf Menschen bei Veränderungsprozessen begleiten“, sagt sie. Auf die neuen Herausforderungen in der Doppelspitze freut sie sich.

Aber auch die inhaltliche Arbeit der Beratungsstelle passt sich an die Zeit an. So entwickeln sich durch die schnelle Digitalisierung und die Glücksspielsucht, die durch ein immer größer werdendes Angebot an Online-Glücksspielen und Sportwetten zunimmt, andere Schwerpunkte und zusätzliche Herausforderungen. Die neue Doppelspitze mit dem gesamten Team der Caritas-Suchtberatung stellt sich den Anforderungen auch in Zukunft mit fachlicher Kompetenz.

Die Psychosoziale Beratungsstelle ist als einziger Fachdienst für Suchtfragen für den ganzen Landkreis Miltenberg zuständig. Weitere Informationen gibt es unter suchtberatung.caritas-mil.de oder facebook.com/carimil.

Bilder: Birgit Kügler und Christof Nasemann – die Doppelspitze der Psychosozialen Beratungsstelle der Caritas im Kreis Miltenberg
Fotos: Caritas MIL

Der Familienstützpunkt Süd des Caritasverbandes Miltenberg setzt das neue Format „Familienfragen.Digital.Kompakt“ mit dem Thema „Trotzalter“ fort.

Beim nächsten virtuellen Angebot geht es um eine Sache, die viele Eltern von Kleinkindern gut kennen: das Trotzalter und hier konkret die Frage, wie Eltern mit ihren Kindern im Alter von ca. zwei bis vier Jahren damit umgehen können. Hierzu gibt es Infos und Tipps für die Eltern und die Möglichkeit, sich virtuell mit anderen darüber auszutauschen.

Die Reihe Familienfragen.Digital.Kompakt. findet vierzehntägig statt und bietet für Eltern interessante Themen. Die weiteren richten sich nach den Interessen der Teilnehmenden und werden aufgrund der eingehenden Anregungen, Nachfragen und Wünsche gestaltet. Dieses digitale Angebot der Caritas wird in Kooperation mit dem Familienstützpunkt Nord bei der Stadt Erlenbach und der Fachstelle für Familienangelegenheiten des Landratsamtes für interessierte Eltern angeboten.

Der kommende Termin zum Thema „Trotzalter“ findet am Mittwoch, 10. Februar 2021 von 16:00 bis16:30 Uhr statt. Für den Zugang benötigen Interessierte ein Smartphone, Tablet o.ä. und müssen sich anmelden, damit sie den betreffenden Link erhalten können. Das Angebot ist kostenfrei und kann von allen interessierten Familien in Anspruch genommen werden. Anmeldung bevorzugt per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 09371 97 89 47.

 

Bild: Spielendes Kind
Foto: Inge Richter


Der Familienstützpunkt Süd der Caritas bietet erneut Online-Beratung

Kreis Miltenberg. Der Familienstützpunkt Süd des Caritasverbandes Miltenberg setzt das neue Format „Familienfragen.Digital.Kompakt“ mit dem Thema „Trotzalter“ fort.

Beim nächsten virtuellen Angebot geht es um eine Sache, die viele Eltern von Kleinkindern gut kennen: das Trotzalter und hier konkret die Frage, wie Eltern mit ihren Kindern im Alter von ca. zwei bis vier Jahren damit umgehen können. Hierzu gibt es Infos und Tipps für die Eltern und die Möglichkeit, sich virtuell mit anderen darüber auszutauschen.

Die Reihe Familienfragen.Digital.Kompakt. findet vierzehntägig statt und bietet für Eltern interessante Themen. Die weiteren richten sich nach den Interessen der Teilnehmenden und werden aufgrund der eingehenden Anregungen, Nachfragen und Wünsche gestaltet. Dieses digitale Angebot der Caritas wird in Kooperation mit dem Familienstützpunkt Nord bei der Stadt Erlenbach und der Fachstelle für Familienangelegenheiten des Landratsamtes für interessierte Eltern angeboten.

Der kommende Termin zum Thema „Trotzalter“ findet am Mittwoch, 10. Februar 2021 von 16:00 bis16:30 Uhr statt. Für den Zugang benötigen Interessierte ein Smartphone, Tablet o.ä. und müssen sich anmelden, damit sie den betreffenden Link erhalten können. Das Angebot ist kostenfrei und kann von allen interessierten Familien in Anspruch genommen werden. Anmeldung bevorzugt per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 09371 97 89 47.

Bild: Spielendes Kind
Foto: Inge Richter

Derzeit wird das Gelände der ehemaligen Traditionsgaststätte „Zum Schwanen“ in Bürgstadt mit neuem Leben erfüllt: Es entsteht das Senioren- und Sozialzentrum Schwanenhöfe, in das nun Leitung und Verwaltung der Caritas-Sozialstation sowie mehrere Beratungsdienste einziehen. Die bisherigen Telefonnummern bleiben gültig. Die Fertigstellung der Tagespflege, der ambulant betreuten Wohngemeinschaft für Seniorinnen und Senioren sowie der Umzug der örtlichen Caritas-Sozialstation Bürgstadt und des Service-Wohnens erfolgt im Laufe des Jahres 2021.

Statt wie bisher in der Eichenbühler Straße in Miltenberg werden Leitung und Verwaltung der Caritas-Sozialstation St. Franziskus sowie die Angebote Essen auf Rädern und Hausnotruf ab Februar in der Hauptstr. 41 in Bürgstadt zu erreichen sein. Dies betrifft auch die Schuldner- und Insolvenzberatung, das Projekt FairMieten, die Allgemeine Sozialberatung sowie die Sprachvermittler*innen. Die Sozialstation der Caritas wird durchgehend telefonisch erreichbar sein, bei den Beratungsdiensten kann es am 1. und 2. Februar sein, dass diese schlechter zu erreichen sind. Ab Mittwoch, 3. Februar wird der Betrieb wieder wie gewohnt verlaufen.

Die Sozialstation ist dann unter 09371 97 89 -50 erreichbar, Essen auf Rädern und Hausnotruf unter -58, Schuldner- und Insolvenzberatung über die Nummer -57 (montags bis donnerstags 10 bis 12 Uhr), das Projekt FairMieten unter -55, die Allgemeine Sozialberatung unter -545 und die Sprachvermittler über Mobiltelefon 0178 300 28 02 (montags 10 bis 12 Uhr, donnerstags 14 bis 16 Uhr).

„Geschwister – sie lieben und sie streiten sich“ ist ein Thema, mit dem sich die beiden Familienstützpunkte im Landkreis Miltenberg schon früher beschäftigt hatten. Nun laden sie Eltern ein, sich den Fragen rund um diese Themenstellung online zu nähern. Damit wird zudem ein neues Online-Angebot begründet.

Der Familienstützpunkt für den südlichen Landkreis, der beim Caritasverbandes Miltenberg angesiedelt ist, der Familienstützpunkt Nord bei der Stadt Erlenbach und die Fachstelle für Familienangelegenheiten des Landratsamtes starten 2021 mit dem digitalen Format „Familienfragen. Digital. Kompakt.“ Das neue Angebot findet vierzehntägig mittwochs von 16.00 bis 16.30 Uhr online statt. In diesen 30 Minuten werden kompakt Fragen beantwortet oder Themen rund um die Familie vorgestellt.

Beim Start des neuen virtuellen Angebots geht es um ein Thema, das viele Eltern gut kennen: Geschwisterstreit und wie Eltern damit umgehen können. Hierzu gibt es Infos und Tipps sowie die Möglichkeit, sich virtuell mit anderen Eltern darüber auszutauschen. Die weiteren Themen richten sich nach den Anregungen, Nachfragen und Wünschen der Teilnehmenden.

Der erste Termin der Reihe findet am Mittwoch, 27. Januar 2021 von 16:00 bis16:30 Uhr statt. Für den Zugang benötigen Interessierte ein Smartphone, Tablet o.ä. und müssen sich anmelden, damit sie den betreffenden Link erhalten können. Das Angebot ist kostenfrei und kann von allen interessierten Familien in Anspruch genommen werden. Anmeldung bevorzugt per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 09372 70 63 805.

Bild: Mutter und Kind vor PC
Foto: Inge Richter

Der Caritasverband sucht für die Flüchtlings- und Integrationsberatung eine/n

Sozialpädagogen/-pädagogin,

Sozialarbeiter/-in

oder Person mit vergleichbarer Qualifikation

(m/w/d)

ab 1.4.2021. Die Stelle ist vorläufig bis zum 31.12.2021 befristet. Es ist sowohl Voll- als auch Teilzeitarbeit möglich.

Ihre Aufgaben:

  • Beratung von Flüchtlingen zum Asylverfahren, psychosoziale Beratung, Krisenintervention
  • Unterstützung bei der Alltagsbewältigung, Arztbesuche, Kontaktaufbau zu Kindergärten und Schulen, Organisation niederschwelliger Gruppenangebote
  • Netzwerkarbeit, Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen-Initiativen, Kirchengemeinden und anderen Fachdiensten
  • Mitwirken bei der Öffentlichkeitsarbeit, Eintreten gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung von Flüchtlingen

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes entsprechendes Studium
  • Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • PKW-Führerschein
  • Identifikation mit den Zielen der Caritas

Wir bieten:

  • Arbeit im professionellen Team
  • Vergütung nach AVR des Deutschen Caritasverbandes
  • Supervisions- und Fortbildungsmöglichkeit
  • Zusatzversorgung und Beihilfeversicherung

Wir freuen uns, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben.

Bewerbungen an:
Caritasverband für den Landkreis Miltenberg e.V., Frau Hörnig, Hauptstr. 60, 63897 Miltenberg
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zu unserem Foto, das auch die diesjährige Weihnachtskarte der Miltenberger Caritas ziert: Ein verhangener Himmel, ein mächtiger, fast bedrohlich wirkender Baum, davor ein kleines Licht, das dennoch - oder gerade weil es so klein erscheint - unseren Blick auf sich zieht. Unser Titelfoto ist in diesem Jahr kein strahlendes Bild eines prächtigen Sternes mit einem Schweif, es ist keine Krippenszene mit mehr oder minder exotischen Personen und Tieren, es ist fast nur ein kleines Licht.
Für uns steht es symbolisch für das Geschehen der ersten Weihnacht. Die Geburt des Menschensohnes bringt ein Licht der Hoffnung in eine düstere Welt. Nicht mit Heerscharen und Getöse, nicht mit Pomp in einem Palast erscheint Jesus auf Erden, sondern bescheiden, in einem Stall, von nur wenigen beachtet. Wie dieses Licht, das in einem kleinen Garten irgendwo in Deutschland aufgenommen wurde.
Genau deshalb fiel unsere Wahl auf dieses Bild.

 

Grüß Gott!

Ein Jahr mit besonderen Herausforderungen liegt hinter uns. Auch für die Caritas im Kreis Miltenberg brachte die Pandemie massive Umstellungen und viele Schwierigkeiten, die zu meistern waren. Auf die rund 270 Beschäftigten kamen sehr unterschiedliche Herausforderungen zu, je nach den Abteilungen und Projekten, in denen sie arbeiten. Bisher konnten wir diese notwendigen Veränderungen meistern und den coronabedingten Auflagen gerecht werden.

Bei all diesen Problemen und zusätzlichen Aufgaben haben wir aber nie vergessen, wer im Mittelpunkt unserer Arbeit steht und was das Wesen unseres Tuns ist: den Menschen, die sich an uns wenden, zu helfen, sie zu beraten, sie zu pflegen oder sie zu unterstützen. Wir sind daher froh, dass alle Dienste und Angebote weiterarbeiten konnten, wenn auch manchmal mit geringen Einschränkungen.

Die weihnachtliche Zeit ist auch für uns eine schöne Gelegenheit zum Innehalten nach einem Jahr besonderer Anstrengungen. Das Wesentliche an diesem christlichen Fest geht allzu oft im Trubel der Feiertagsvorbereitungen unter. So wollen wir nicht nur mit unserem diesjährigen Bild auf der Weihnachtskarte an die Stille und Bescheidenheit der ersten Weihnacht erinnern.
Wir hoffen darüber hinaus, dass uns selbst etwas von der weihnachtlichen Freude und Ruhe beschert sein wird.
Wir hoffen dies für alle Menschen, die sich uns anvertrauen.
Wir hoffen dies auch für alle, die diese Zeilen lesen!

Mit diesen Gedanken wünschen wir Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest – und einen guten Übergang in das neue Jahr 2021!

Ihr
Caritasverband für den
Landkreis Miltenberg e.V.

 

 

 

Foto: Dr. Burkard Ruppert, Frankfurt/Main

Spendenübergaben sehen in Coronazeiten anders aus als sie bisher üblich waren. Aber auch von Abstandspflicht und Mundschutz ließen sich die Vertreterinnen der Firmen ADAPT und Kindermann nicht abhalten, ein besonderes Päckchen beim Caritasverband in Miltenberg abzugeben.

Alina Hohmann, Mitglied der Geschäftsleitung der Großheubacher ADAPT Elektronik GmbH, und Diana Gerner aus der Geschäftsleitung der Firma Kindermann GmbH hatten eine besondere Bescherung für den Miltenberger Kreisverband der Caritas parat: 2.000 Euro für die Tagespflege in Sulzbach, um ein Klimagerät zur Reinigung der Luft anzuschaffen, was gerade in Coronazeiten wichtig ist. Während dieser Betrag durch ADAPT aufgebracht wurde, spendete die Firma Kindermann ein professionelles Rednerpult sowie Whiteboard für die immer wichtiger werdenden Schulungen beim Miltenberger Caritasverband.

Heinrich Almritter, Geschäftsführer der Kreis-Caritas, bedankte sich bei Alina Hohmann und Diana Gerner für die großzügigen Spenden. In einem für alle schwierigen Jahr ist, so der Caritas-Geschäftsführer, die Solidarität noch wichtiger als in den Jahren zuvor. Um für Pflegebedürftige sowie Menschen in Krisensituationen da sein zu können, ist ein Wohlfahrtsverband wie die Caritas immer auch auf die Spendenbereitschaft der Menschen und Firmen im Landkreis angewiesen.

Bild: Caritas-Geschäftsführer Heinrich Almritter, Alina Hohmann von ADAPT Elektronik GmbH und Diana Gerner von der Firma Kindermann GmbH (v.l.n.r.)
Foto: Eckert/Caritas MIL

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