Projekt EINE MILLION STERNE

In unseren Herzen soll es niemals dunkel werden

In unseren Herzen soll es niemals dunkel werden

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Bereits seit vielen Jahren führt die Caritas in verschiedenen europäischen Ländern das Projekt „Eine Million Sterne“ durch. „In unseren Herzen soll es niemals dunkel werden“ ist ein Leitgedanke dieser Aktion, bei der öffentliche Plätze oder Gebäude an einem bestimmten Tag im Winter mit Kerzen beleuchtet werden, um Solidarität und Verbundenheit mit Benachteiligten in aller Welt zu bekunden.

Auch 2010 - am 13. November - wird es wieder soweit sein - und der Caritasverband Miltenberg ist wieder mit dabei.

     Rückblick: 2007     

Der Miltenbeger Caritasverband war bei den ersten Verbänden, die sich auch in Deutschland an dieser Aktion am 24. November 2007 beteiligten.

Das Franziskushaus und die Franziskanerkirche wurden in Kerzenlicht getaucht, es wurden zudem Ruhezonen angeboten sowie Kunstwerke ausgestellt. Alles unter dem Leitgedanken: Mit Besinnung gegen die Hektik der Welt, mit Helligkeit gegen das Dunkel des Vergessens und der Gleichgültigkeit.

Über 1.000 Männer, Frauen und Kinder besuchten an diesem Tag das durch rund 1.500 Kerzen innen und außen erleuchtete Klostergebäude aus dem 17. Jahrhundert. Die Reaktionen waren durchweg positiv bis überschwänglich. 60 Helferinnen und Helfer hatten das Ganze ermöglicht und ab 11 Uhr die Kerzen aufgestellt, die von 16 bis 21 Uhr brannten.

Es handelte sich um eine Aktion, die Bewusstsein schaffen sollte, die aufforderte zur Solidarität, die aber auch unter dem Motto „Kultur für alle“ stand. Denn der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern auch von Spiritualität und Kreativität. Daher wurde der Kirchenraum einbezogen; und es wurden im ersten Stock des Franziskushauses Bilder der Leinacher Künstlerin Dagmar Wirth und im Erdgeschoß Skulpturen des Schneeberger Bildhauers Josef Speth gezeigt.

Andreas Georg Soth (Aschaffenburg) und Achim Sauer aus Bockenem/Hildesheim hatten eigens für diesen Tag Kompositionen eingespielt, die den Franziskussaal in einen Raum der Besinnung verwandelten. Das Café fArbe – der Miltenberger Caritas-Treffpunkt nicht nur für Erwerbslose – bot Getränke und Kuchen an. In einem eigenen Raum wurden zudem vielfältige Informationen zum Thema soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte in der einen Welt vermittelt. Material der Caritas Miltenberg, von Caritas international, Attac und amnesty international wurde dabei angeboten.

Die lokalen Anzeigenblätter des News-Verlages unterstützen die Aktion als Medienpartner und berichteten mehrfach im Vorfeld. Zudem brachten sie acht Wochen lang lyrische Licht-Texte des Caritasmitarbeiters Martin Pechtold, die speziell zu dieser Aktion entstanden waren (siehe unten).

Es handelte sich also um ein sowohl sozial-gesellschaftliches als auch künstlerisch-ästhetisches Projekt. Neue Wege wurden gegangen, um das Dunkel der Welt mit dem Licht der Hoffnung zu erfüllen. In der dabei gezeigten Vielfalt dürfte Miltenberg einmalig unter den beteiligten 32 deutschen Caritasverbänden – darunter vier aus Bayern – gewesen sein.

 

Einige Bilder gibt es hier (PDF).

Die Licht-Texte zum Projekt "Eine Million Sterne" sind hier zu finden (PDF).

Der Titel "Ruhestern", den Achim Sauer für den Ruheraum produziert hat, kann hier (MP3) heruntergeladen werden.

Die Kompositionen von Andreas Georg Soth finden sich hier (MP3).

Ehemalige Klosterkirche Miltenberg mit Kerzen beleuchtet bei Eine Million Sterne 2007

Ehemalige Klosterkirche Miltenberg mit Kerzen beleuchtet bei Eine Million Sterne 2007

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Licht-Texte in den Zeitungen des NEWS Verlages

Licht-Texte in den Zeitungen des NEWS Verlages

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DownloadsHilfe

Eine Million Sterne - Aufruf und Stellungnahmen622 KB
Eine Million Sterne - Rückseite des Aufrufs88 KB
Aktion "Eine Million Sterne" am 24.11.071.258 KB
Licht-Texte115 KB

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